- Naturfreunde Nagold

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Weingruppe

Kontakt:  
Dieter Laquai, Keplerstr. 16, 72202 Nagold
Telefon: 07452 / 22 74, Fax: 07452/ 49 98

Mobil: 0172 / 626 55 83         
E-Mail: dieter-laquai@t-online.de            




Ziele:

Förderung des ökologischen Weinbaus
Förderung der Kameradschaft
Erhalt des Kulturguts rund um den Wein
Integration von Kulturen und Generationen



Die Weingruppe wurde am 12. Januar 2012
auf Betreiben von Dieter Laquai im         
NaturFreundehaus gegründet.
Gleich wurde beschlossen, dem ökologisch
an
und ausgebautem Wein den Vorzug zu geben.
Es wurde festgestellt, dass alle trockene oder        
teils auch halbtrockene Rotweine bevorzugen.
Daneben werden aber auch Weißweine geschlotzt.

Die Ideen sind nur so gesprudelt, als es um Vorhaben ging, die in der Zukunft der Weingruppe zum Erlebnis werden sollen:
Besuch des Esslingen Zwiebemarkts mit Besichtigung der Sektkellerei Kessler
Zum Weinölen in eine Autowerkstatt
Weinprobe bei Kerzenschein in einem alten Bierkeller an der Rohrdorfer Steige
Mit Wein der Bibel auf der Spur
Weinprobe mit angestammten Rotweinsorten aus den Remstal (am 9. Februar umgesetzt)
Kellereibesichtigungen mit kurzen Wanderungen
Wein und Wort
Wein und Musik
Griechische Weinprobe bei Taki in Hochdorf
Besuch von besseren Besenwirtschaften
Weinverkostung im Weinhaus Beck in Tübingen. Man kann dort Weinproben unter ein bestimmtes Motto stellen
Ungefesselter Weingenuss im Vollmaringer Gefängnis
Für den Weihnachtsmarkt angedacht: Feuerzangenbowle

Termine:

Die Weingruppe trifft sich ab Februar regelmäßig am 2. Donnerstag im Monat im Naturfreundehaus in Nagold

Weinvesper auf der Burg Hohennagold am 28. Mai 2014

Als eines der schönsten Weinerlebnisse 2012 wurde von den Mitgliedern der Weingruppe das Weinvesper auf der Burg Hohennagold bezeichnet. Warum sich in diesem Jahr nur eine kleine Gruppe auf den Weg zur Burgruine begab, ist nicht ganz nachzuvollziehen. Lag es an der etwas kühlen Witterung mit Regenstimmung oder wollten Einige nach dem Wahlmarathon nur regenerieren? Diejenigen, die dieses Mal durch den Frühlingswald hinauf zur Burg gelaufen sind, mussten sich anfangs beim Vesper am klobigen Holztisch den frischen Wind um die Ohren blasen lassen. Aber trotz dieser Brise mundete das Vesper, das neben den Tübinger Rotweinen auf dem Tisch ausgebreitet war, vorzüglich. Als der Wind dann nachließ, kam mit der Beleuchtung eine ganz besondere Stimmung auf. Das alte Gemäuer schimmerte in den unterschiedlichsten Schattierungen und das Laub der Bäume war in Gold getaucht. Nach jeder genossenen Flasche Wein wurden Gespräch und Diskussion lebhafter. Es wurde auch über Weinseminare, Weinproben und auch schon über die Teilnahme am diesjährigen Weihnachtsmarkt gefachsimpelt und diskutiert.
Der neue modern gestaltete Pavillon den die Stadt Nagold für die an den Sommerwochenenden wirtenden Vereine erstellt, erregte die Gemüter. Mit seiner dunklen und tristen Kunststoffverkleidung stört er einfach das mittelalterliche, heimelige Ambiente der Burganlage. An sich sollte ein Leserbrief die wenig ausgeprägte Sensibilität anprangern. So kurz vor 24 Uhr wurde es Zeit zum Abstiegt. Durch die von Karl-Heinz mitgebrachte Taschenlampe, gestaltet der sich unproblematisch.
Nagold, 30.05.2014.    Dieter Laquai


              

Weingruppe der NaturFreunde Nagold am
4. September 2013 auf dem Reutlinger Weinfest

Um dieses intime Treiben kennenzulernen, fuhren Mitglieder der Weingruppe mit Bus und Bahn nach Reutlingen. Ein paar Schritte mussten noch bis zur Martins-kirche zurückgelegt werden.
Rund um dieses gotische Bauwerk gruppierten sich die die Lauben sowie die Wein- und Verköstigungsstände, die zu diesem kleinen aber feinen Weinfest hier aufgebaut waren. Ehe dem Wein zugesprochen wurde, sollte eine gute Grundlage her. Also suchten die Weinzähne der Weingruppe erst einmal einen Platz, um sich zu stärken. Der erste Grauburgunder des Jahrgangs 2012 aus der Region Heilbronn war noch frisch, aber rund und blumig. Die Weingruppe war allerdings nicht nach Reutlingen gereist, um Weine aus den Regionen Baden-Württembergs oder aus Übersee zu probieren, die ebenfalls angeboten wurden. Wenn schon in Reutlingen, dann sollte es auch Wein aus diesem Anbaugebiet sein. Es bedurfte aber einer längeren Suche, um bei einem Stand doch fündig zu werden.
Dort befanden sich zwei Weine im Angebot, ein leichter Reutlinger Sommerhalde Portugieser trocken, des Jahrgangs 2011. Die 2010 Müller-Thurgau Spätlesen trocken aus der gleichen Lage präsentierte sich rassig mit einer feinen Mandelnote. So schlecht wie ihr Ruf sind die Reutlinger Weine nicht, so das allgemeine Urteil der Gruppe. Bei diesen Weinen ließ sich aushalten, zumal ein stimmgewaltiges Duo immer wieder einen Stopp  an unserem Tisch einlegte, um loszuschmettern.So verging die Zeit viel zu schnell.

Wir rissen uns dann vom Treiben los, um in Herrenberg noch den Bus nach Nagold zu erwischen.
Natürlich wurde im Bus noch gefachsimpelt. Worauf ein Fahrgast neugierig wissen wolle, woher wir kommen, wohin wir wollten und was wir denn für eine Gruppe seien. Als er vernahm, dass wir die Weingruppe der NaturFreunde Nagold sind, offenbarte er sich als Besitzer dreier Weingüter, nämlich Trenz im Rheingau, Lutz in Rheinhessen und Schier-Braun in Zell an der Mosel. Schwer zu sagen, ob ihn unsere ungläubigen Blicke veranlassten oder er uns nur was Gutes tun wollte, jedenfalls griff der Weingutbesitzer in seine Reisetasche und zog nacheinander mehrere0,25-Liter Fläschle Wein heraus, die er uns überreichte. Damit verband er aber die Bitte, seinen Weingütern einem Besuch abzustatten. Mal sehen, ob sich das ergibt.



Weinprobe der Weingruppe beim „Südtiroler“
am 07. Juni 2013


Kaminwurzen und Südtiroler Speck, Prunar und Lagrein Rosé – landestypische Delikatessen, mit denen die Region Südtirol ihre Gäste verwöhnt. In den Genuss dieser Spezialitäten kamen nun auch die Teilnehmer der Südtiroler Weinprobe. Die Weingruppe der Naturfreunde Nagold hatte zu dieser Weinprobe geladen, die im Sportheim Vollmaringen stattfand. Der Sprecher der Weingruppe, Dieter Laquai, stellte die Weine des Abends vor. Hierzu gehören etwa der trocken ausgebaute Lagrein Rot, oder Weine mit ebenso reichhaltigem Bouquet wie klangvollen Namen wie der Weissburgunder Prunar von 2011, der Chardonnay Salt oder der Wein St. Magdalener des Winzers Franz von Walther. Ortsvorsteher Daniel Steinrode freute sich sehr darüber, dass die Weinfreunde ihre Weinprobe in Vollmaringen veranstalteten. Der Südtiroler Erwin Stecher verwöhnte die Gäste mit eigens dafür aus Südtirol importierten Produkten. Unter anderem wurde dabei das original Südtiroler Schüttelbrot den Weinfreunden angeboten. Stecher, der gemeinsam mit Inge Stetter das Vollmaringer Sportheim bewirtet, freute sich über den zahlreichen Zuspruch sowohl der Weingruppe wie auch etlicher Vollmaringer Bürger. Aufgrund der hohen Nachfrage  an dieser Weinprobe ist geplant, diese im Herbst zu wiederholen.
Die Weingruppenmitglieder Achim Eckert, Thomas Baitinger und Thomas Essig waren begeistert von der Zusammenstellung der Weine sowie der Vesperplatte. Eckert wörtlich: "Diese Weinprobe spielt in einer Spitzenliga".




Şerefe:Nagolder Weingruppe kostet türkische Weine
Auswahl macht Lust auf mehr am 22.Mai 2013


Bordeaux, Chianti, Baden oder Württemberg – all dies sind überaus bekannte und anerkannte Weinanbaugebiete. Pamukkale, Marmaris oder die türkische Ägais hingegen sind in Deutschland zumeist nur als  touristische Regionen vertraut und geschätzt. Umso überraschter zeigten sich die Mitglieder der Weingruppe der Nagolder NaturFreunde, als sie bei ihrer letzten Weinprobe in den Genuss verschiedener türkischer Weine kamen und diese kennenlernen durften. Die Gastgeber Abduelselam und Natalia Dal hatten eine Weinprobe der besonderen Art vorbereitet, bei welcher sie darüber hinaus zahlreiche türkische kulinarische Köstlichkeiten servierten. Kompetent und fachkundig führte Abduelselam Dal durch den Abend und präsentierte eine rund 3 000 Jahre alte Weinkultur mit sowohl griechischen wie auch römischen Wurzeln. Die Mitglieder der Weingruppe zeigten sich rundweg begeistert  von den verschiedenen Weinen aus ganz unterschiedlichen Regionen der Türkei. Der Sprecher der Weingruppe, Dieter Laquai, bedankte sich bei Dal für den interessanten und abwechslungsreichen Abend. Daniel Steinrode betonte, er sei deutlich überrascht von der Auswahl und der hohen Qualität der verschiedenen Weine. Die Weingruppe schaffe regelmäßig  zusätzliche, attraktive Angebote bei den NaturFreunden, so Thomas Essig, zweiter Vorsitzender der Ortsgruppe Nagold. Das Hochdorfer Weingruppenmitglied Achim Eckert betonte, es sei bedauernswert, dass türkische Weine wie etwa der qualitativ hochwertige Rotwein mit dem klangvollen Namen „Ochsenauge"  in Deutschland noch weitgehend unbeachtet seien. Die Türkei gilt als einer der größten Traubenhersteller Europas, wobei der Weinbau noch immer eine untergeordnete Rolle spielt. Dabei dominieren wenige große Winzer den Markt. (DCS)

Genussexplosion mit Weinbauminister im Naturfreundehaus am 06.Mai 2013

Ob Weine mit Biolabel, Weinproben an unkonventionellen Orten, mit griechischen oder gar türkischen Weine – die Weingruppe der Naturfreunde sucht stets das außergewöhnliche, inspirierende Weinerlebnis. Als besonderes Highlight zählte dabei auch die vergangene Veranstaltung. Die Weingruppe hatte Alexander Bonde, baden-württembergischer Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, zu „Wein und Genuss" nach Nagold eingeladen. Der Vorsitzende der Weingruppe Dieter Laquai sprach Bonde seinen Dank über dessen Besuch im Naturfreundehaus aus und versprach ihm einen genussvollen, geistreichen Abend jenseits hitziger Nationalparkdiskussion. Der Vollmaringer Ortsvorsteher und Weingruppenmitglied Daniel Steinrode hieß Bonde auch in seiner Funktion als Weinbauminister Baden-Württembergs willkommen. Er sei auch deshalb geradezu prädestiniert dafür, vor der Weingruppe über Weinbau und Genuss zu sprechen, so Steinrode. Minister Bonde betonte, das Kulturgut Wein spiele eine wichtige Rolle im Genießerland Baden-Württemberg. Es sei ihm ein wesentliches Anliegen, die drei Aspekte Landwirtschaft, Naturschutz und Tourismus zu fördern und diese auch wo möglich sich sinnvoll ergänzend zusammenzubringen. Gerade bei Wein und Tourismus sei es überaus wichtig, attraktive Strukturen zu schaffen und bestehende zu unterstützen. Darüberhinaus sei es wichtig, den Weinbau nicht dem freien Markt zu überlassen, um keine Qualitätsverluste hinnehmen zu müssen. Bonde hob hervor, man sei diesbezüglich derzeit in Verhandlungen mit der EU. In einer Fragerunde bezog der Minister Stellung zu unterschiedlichen Themen wie etwa dem ländlichen Raum und schenkte den Anwesenden reinen Wein ein, indem er betonte, die bestehende hohe Lebensqualität im ländlichen und städtischen Raum müsse erhalten bleiben und für einen Erhalt der Infrastruktur plädierte. Auch beim Thema Bürgerbeteiligung zum Nationalpark verwies Bonde auf die zahlreichen Maßnahmen der Landesregierung wie über 150 Informationsveranstaltungen und vielem mehr. Pfarrvikar Dr. Paul Odoeme von der katholischen Kirche sprach zu Beginn der Weinprobe einen Segen bevor Bertram Haak, Geschäftsführer der Genossenschaftskellerei Rosswag-Mühlhausen, die Gäste im Laufe des Abends zu einer unvergesslichen Weinerlebnisprobe für alle Sinne entführte. Auf eine derartige sinnliche Erfahrung, die mit der Vermittlung von viel Fachwissen untermauert wurde, war wohl keiner gefasst gewesen: die Weintrinker verkosteten unterschiedliche Weine aus dem Lembergerland wie etwa Spätburgunder, Riesling, Muskat-Trollinger oder dem Lemberger 401 aus terrassierter Steillage. Um das Sinneserlebnis auf die Spitze zu treiben wurden die Gäste Licht unterschiedlicher Farben ausgesetzt, um festzustellen, dass ein gepflegtes Ambiente in Rotlicht den Genuss steigern kann, das Geschmacksempfinden desselben Weines bei blauem Licht jedoch in Richtung Mineralwasser tendiert. Auch unterschiedliche Gerüche, Verkostung von Wein in schwarzen Gläsern um visuelle Vorurteile auszublenden, sowie unterschiedliche Musikeindrücke spielten neben den kulinarischen Leckereien, die passend zu den Weinen gereicht wurden, eine große Rolle an diesem Abend. Die Gäste zeigten sich fasziniert und rundweg begeistert von dieser bislang unerreichten Weinprobe der ganz besonderen Art.

Die Weingruppe auf den Spuren der Herren von Nagold am 21. Juni 2012

Als die Mitglieder der Weingruppe leicht temperiert im Burghof der Hohennagold ankamen, wurden Weinflaschen aus den Rucksäcken auf die dicke, rustikale Tischplatte gestellt. Es folgten Wurst, Speck, Käse, Gurken, Tomaten und diverse Brotsorten. Damit war der Tisch für das Burgvesper mit Wein der NaturFreunde auf der Hohennagold reichlich und abwechslungsreich gedeckt. Nicht ganz zu vielfältig präsentierte sich das Weinangebot mit den Sorten Lemberger, Lemberger mit Trollinger und Acolon. Die stammten aus den Anbaugebieten Heuchelberg und Stromberg. Ob ein Vergleich gelingen wird? Dieter, der über die beiden Weinregionen unterrichtete, hatte deshalb darauf geachtet, dass mit 2009 alle Weine jahrgangsgleich waren. Die besonderen Eigenschaften der unterschiedlichen Weinsorten wurden ebenfalls beim Öffnen der Flaschen erklärt. So ließ man es sich einer schönen Aussicht ins Tal munden. Langsam wurde der Wind immer stärker und der Schüle folgte eine erfrischende Brise. Dann sorgten Blitze in der Ferne für ein Schauspiel, das aber ein Wetter in der Inszenierung voraussagte. In der Regel heißt das, abbrechen, einpacken, heimgehen. Aber Dank der Landesgartenschau bieten sich andere Möglichkeiten, die so ein Picknick und die gute Laune retten. Die bestanden aus einem leeren Hauszelt und zwei Festzeltgarnieturen, die im Zeltinneren aufgestellt wurden. So  ließ sich das Donnerwetter trocken überstehen, bis die letzte Flasche Wein geleert war. Nachdem alles sauber aufgeräumt und wieder alles an Ort und -Stelle stand, ging es leicht beschwingt den Berg hinter unter, dem ersehnten Bett zu.  



Griechische Weinprobe am 19. April 2012 bei Taki in der Traube Hochdorf


Verlauf der Weinprobe:

Die Weinprobe fand in einer etwas lauten und verrauchten Atmosphäre statt. Die Teilnehmer/Innen Achim Eckert, Hans Eckert, Thomas Essig, Gabi und Roland Künert, Karl-Heinz Eitel, Hans Meier (zeitweise), Dieter Powill, Sepp und Elfi Schleich, Daniela und Daniel Steinrode sowie Monika Walz ließen sich davon aber nicht beeindrucken.
Dieter Laquai hatte kurzfristig die Weine besorgt. Zwei kamen aus Mazedonien, drei vom Peleponnes und einer aus der Region Kretas, also eine Probe, die vom Norden des Landes bis in den Süden führte.
Einführend berichtete Dieter, dass Griechenland über acht Weinregionen verfügt, in denen doppelt so viel Wein erzeugt wird wie in Deutschland und der Weinbau in Griechenland älter ist als der der Römer. Auf Kreta wurde bereits zur Zeit der Minoer vor 4.000 Jahren Wein angebaut. Nahe der Ortes Archanes entdeckte man die älteste Weinpresse aus dieser Epoche.
Dieter war es wichtig, Weine anzustellen, die aus Traubensorten gekeltert wurden, die nur in Griechenland anzutreffen sind. Das sind bei den Rotweinen die Sorten Mandilaria, Vilana, Agiorgitiko (St.Georg), Kotsifali und Xinomavro. Aus den drei letztgenannten Traubensorten stammten die Weine, die verkostet wurden. Der älteste Wein wurde 2003 gekeltert und der jüngste 2007.Eine Platte mit griechischen Spezialitäten passte als Begleiter sehr gut.
Bei jeder Flasche, die geöffnet wurde, gab Dieter Auskunft über den Zuckergehalt, zur Säure und zum Alkohol, wobei der Charakter des Weines selber und auch die Region, aus der er stammte, bei der Verkostung beschrieben wurden.           
Gut gelaunt und um ein paar Informationen reicher wurde nach der letzten Flasche der Heimweg angetreten

Weinprobe im Schlossbergkeller mit Siegrid Plaschke

Der ins Violette übergehende spritzige Rosé Secco „ Salonperle" der Kellerei Eißler wurde vor dem Keller sitzend zur Einleitung verkostet, während drinnen Kerzen vor sich hin brannten und dort ohne Publikum für Stimmung sorgten. Trotzdem entschied die Gruppe (Gaby Künert, Siegrid Plaschke, Monika Walz, Karl-Heinz Eitel, Achim und Hans Eckert, Thomas Essig, Otto Haas mit Frau und Dieter Laquai), die Probe vorerst als eine Art „Straßenfest" einzuleiten und bis zum Einbruch der Dunkelheit die Weine draußen zu genießen.  
So schmeichelte nach dem Secco ein Weissweincuvée vom Schlossgut Hohenbeilstein die Kehlen, dem der Ensinger Schanzenreiter Riesling vom Weingut Steinbachhof folgte. Etwas zu kalt wurde dann der trockene Rosè des Weinguts Klumpp aus Bruchsal verkostet. Als die erst Flasche Rotwein (Hohenbeisteiner Spätburgunder) entkorkt wurde, saßen die Weinzähne immer noch draußen und fachsimpelten mit dem Glas in der Hand über Weinbau, Reben und Anbaugebiete. Plötzlich ging auf der anderen Straßenseite eine Laterne an, die vorher nicht bemerkt wurde. Jetzt entscheiden sich die Weingenießer, weiterhin draußen zubleiben und eine Flasche vom Schlossgut Hohenbeilstein zu öffnen. Dieser Rotweincuvée entwickelte die Vielfalt der Aromen auf der Zunge und ließ sie den Rachen hinuntergleiten. Ihm folgte der bukettreiche Cuvèe No.1 vom Weingut Klumpp. Beim roten im Eichenfass gelagertem Cuvèe vom Collegium Wirtemberg, der zum Abschluss ausgeschenkt wurde, wurde festgelegt, im Winter doch noch eine Weinprobe im Schlossbergkeller durchzuführen. Erfreut wurde festgestellt, dass eine kommerzielle Nutzung wohl wegen der fehlenden Toilette  nicht möglich sein wird. Nach dieser Feststellung wurden die Kerzen im Keller ausgeblasen und alle Utensilien zusammengepackt.
Am Ende dieser besonders abwechslungsreichen Weinprobe mit trocken ausgebauten und die meisten biologisch erzeugten Weinen traten die Teilnehmer, gespickt mit Informationen von Siegrid Plaschke über Weinzusammensetzung, Erzeuger und Lagen, beschwingt den Heimweg an.

Dieter Laquai.


 
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